18. April 2016

Feedback-Flyer, Infoflyer und Diskussionspapiere

 

 

Chancen!Geich!heit - Schule im Fokus - Und damit wäre der aktualisierte Flyer verfügbar und geht bei sonnigem Wetter in die Verteilung. Beschlossen auf unserer Sitzung am 4.5.2016, dabei eingebaut vier Vorschläge des Rücklaufs. Weitere Aktualisierungen werden folgen, eigene Flyer für Vorschläge sind in Planung. Danke an alle, die sich beteiligt haben!


Trotz der finanziell angespannten Situation in vielen Gemeinden und Städten des Saarlandes sollte man dort helfen, soweit es irgendwie möglich ist, dass Kinder und Jugendliche gleiche Chancen und Möglichkeiten haben. Steigende ÖPNV-Tarife, die teilweise monatelang vorfinanziert werden müssen und den Hartz IV Satz noch enger werden lassen, Familien mit prekären Einkommenssituationen,… die Liste der Punkte, die das freie Geld für die Kinder zusammenschrumpfen lässt, kann fast beliebig erweitert werden. Doch dies darf nicht den Bildungsweg und somit die Chancen der Kinder und Jugendlichen schmälern. Als junge Genoss*innen in der Linken fordern wir deshalb unsere Linksfraktionen vor Ort sowie natürlich alle Verantwortlichen in den Ämtern und Räten auf, darauf hinzuwirken, dass für Kinder und Jugendliche aus finanziell prekären Haushalten flächendeckend im Saarland:

- die Schulbuchausleihe kostenlos ist
- ein Frühstück und – nach Stundendauer – auch ein Mittagsessen finanziert wird
- Schulmaterialen zentral eingekauft und im Preis reduziert bzw. kostenlos ausgegeben werden
- überprüft wird, ob es in Rücksprache mit den Schulen möglich ist, Nachhilfe resp. Stützkurse an den Schulen zu etablieren
- die Teilnahme an Klassenausflügen bezuschusst bzw. vollständig übernommen wird
- im ÖPNV die Preisstruktur deutlich gesenkt und für eine Preisstabilität gesorgt wird
- die Möglichkeit für Deutschkurse kostenlos angeboten wird
- die eigene Religion als Unterrichtsfach angeboten wird und man nicht zu Ethik gezwungen wird

Denn jedes Kind und jeder Jugendlicher hat das Recht bei gleichen Voraussetzung den Grundstein für seine/ihre Zukunft zu legen und zu verfolgen. Dafür hat die Politik im Saarland flächendeckend zu Sorgen. Man muss die Vielfalt endlich als Chance wahrnehmen. Bedürfnisse, Fähigkeiten und Interessen der Einzelnen bereichern und stärken eine Gesellschaft. Strukturelle Benachteiligungen auf Grund von Herkunft, Religion, sexueller Orientierung oder Identität, sozioökonomischer Situation oder körperlichen oder geistigen Beeinträchtigungen sind auch durch die Kommunalpolitik abzubauen. Die politischen Entscheidungsträger sollten das Integrations- und Inklusionspotential der Jugendarbeit richtig verorten und gezielt fördern.
Fragen und Anregungen könnt ihr an den Sprecher*innenrat der landesweiten Arbeitsgemeinschaft SoJUS – Junge Genoss*innen in der Linken auch gerne direkt stellen. Ihr findet uns online auf www.dielinke-sojus.de.

 

Weiterführende Informationen online

 

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